12 | DER ZWEIKOMPONENTEN-LEICHTMÖRTEL GEOBI

12 | DER ZWEIKOMPONENTEN-LEICHTMÖRTEL GEOBI

Geopietra® hat GeoBi entwickelt, einen innovativen Zweikomponenten-Leichtmörtel (trocken/feucht), der sich perfekt zur Endbearbeitung der Geopietra® Kunststeine und Verblendziegel eignet. Er ist vollständig natürlich und ist sowohl für Innen- als auch für Außenbereiche geschaffen. Alle GeoBi Farben, die den Ländern und typischen Mörteln des europäischen Gebiets nachempfunden sind, sind harmonisiert, um mit den verschiedenen Modellen und Farbtönen von Geopietra® verwendet zu werden.

Der Zweikomponenten-Mörtel GeoBi ist in 5 Farben erhältlich: SABBIA, MARCHE, TOSCANA, GRIGIO und ARENA; und in 2 Korngrößen: F/feinkörnig 0/3 mm und G/grobkörnig 3/8 mm. Dank seiner Vielseitigkeit stellt er vom rustikalen Charme bis zu glatten Texturen die verschiedensten ästhetischen Anforderungen zufrieden. Der Mörtel GeoBi besitzt das ideale Fließverhalten, um mittels eines eigens hierfür vorgesehenen Spritzsacks in die Fugen gefüllt zu werden. Er weist die richtige Konsistenz auf, tropft nicht und verschmutzt somit den Stein nicht. Er schrumpft während seiner Trocknung nicht, bildet folglich keine Risse und haftet perfekt auf der Steinwand und dem Untergrund. Traditionelle oder andere vorgemischte Mörtel sind dafür nicht geeignet.

 

VORBEREITUNG

GeoBi/A (Farbe) mit 4,3/4,8 Ltr. sauberem und frischem Wasser pro 25 Kg Sack anrühren, bis man eine homogene Masse erhält. Anschließend GeoBi/B (Körnung) im Verhältnis 1 zu 1 (7,5 Ltr. Sack) hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren. Nach einer Reifezeit von ca. 10 Minuten erneut gut aufmischen. Die Verarbeitungszeit ist von der Temperatur abhängig. Bei Untergrund mit starkem Saugverhalten und sommerlichen Temperaturen ist die Mörtelmasse etwas flüssiger, bei winterlichen Temperaturen (nicht unter 5°C) oder nassem Material dagegen etwas dickflüssiger zu halten.

ACHTUNG: Die Verwendung von getrocknetem Material oder Material aus offen gelassenen Säcken ist mit Schwierigkeiten bei der Handhabung der Fugenmasse wegen der verlängerten Absorption des Zuschlagsstoffs verbunden.

ANWENDUNG

Die Tülle des Spritzsacks so abschneiden, dass eine für die Mischung geeignete Öffnung entsteht (1,5/2 cm). Das Material einfüllen, dabei die Tülle des Spritzsacks auf dem Fugenboden halten, seitlich zur Verfugungsrichtung um 45° geneigt, und während des Füllvorgangs nach und nach damit zurückgehen. Das Material muss stets so flüssig sein, dass es mühelos leicht aus dem Spritzsack herausfließt und bei erfolgter Einfüllung nicht auf die Steine tropft. Da es sich um ein natürliches Produkt handelt, kann die Farbe des Mörtels je nach den Faktoren Wind, Feuchtigkeit, Temperatur und Trocknungszeiten unterschiedlich ausfallen. Aus diesem Grund sollte möglichst vermieden werden, inmitten der Arbeit die Verfugung einer Wand (von Kannte zu Kannte) zu unterbrechen. Die Verfugung sollte an einem Stück durchgeführt werden. GeoBi kann auch verwendet werden, um die kleinen Zwischenräume zu füllen, die bei der semi-trockene Verlegung vorkommen.

FEINBEARBEITUNG

Vor jeglichen Eingriffen sind die ersten Erhärtungszeichen abzuwarten. Um zu verstehen, wann genau eine Bearbeitung möglich ist, genügt es, den Fugenmörtel mit einem Finger zu berühren. Erfolgt keine Wasserfreigabe mehr, kann das Material je nach gewünschtem Effekt mit Holzstab, Spachtel, Handschuh oder Kelle bearbeitet werden.

N.B. Der Fugenmörtel hinterlässt bleibende Flecken auf dem Stein. Daher die Steinfläche sauber halten, es sei denn, es wurde eine Endbearbeitung mit Verputzen gewählt.

GeoBi F/feinkörnig (0/3mm) empfiehlt sich für die Endbearbeitung von Verblendziegeln und für die Retusche von einer Trockenverlegung.

GeoBi G/grobkörnig (3/8 mm) empfiehlt sich für die Endbearbeitung aller Kunststeinprofile.

Angesichts der neuen baulichen Anforderungen erweist sich die Verfugung mit Mischungen auf der Grundlage von Sand-Zement als unzureichend. Die unterschiedlichen Eigenschaften in Bezug auf Gewicht, Transpiration und thermischen Ausdehnungen zwischen Mörtel und Kunststein führen zu technischen Problemen wie das Auftreten von Wärmebrücken, zu viel Gewicht, Fugenrisse usw. Dank GeoBi zeichnen sich der Mörtel und der Geopietra® Kunststein durch ähnliche Eigenschaften aus, wodurch die technischen Eigenschaften des fertigen Mauerwerks uniformiert werden. Die Wand ist leichter, atmungsaktiv und homogen zusammengesetzt. GeoBi ist daher grundlegend für Verlegungen auf Wärmedämm-Verbundsystemen, Holz und Faserzementplatten und auch bei allen anderen Anwendungen vom Geopietra® Kunststein.

Das Verfugen ist einfacher: einfacheres Füllen der Fugen mit Spritzsack und reduzierte Arbeitszeiten. GeoBi vergrößert je nach der Art, wie er verarbeitet wird, die Endbearbeitungsmöglichkeiten der Verfugung. Es kann jede Art der Endbearbeitung erzielt werden, von der glatten und homogenen bis hin zur rauen, die typisch für alte Naturmörtel ist. Für die Wahl der Oberflächenrauheit sind die Bearbeitungszeiten ausschlaggebend. 

 

TECHNISCHE VORTEILE

  • Er reduziert das Gewicht der Verfugung.
  • Er gleicht die thermischen Ausdehnungen der Fuge und des Kunststeins aus und uniformiert die Wand.
  • Er verringert die Wärmeleitfähigkeit, indem er Wärmebrücken reduziert.
  • Er verhindert auf Schwindungen zurückführende Fugenrisse, die für sehr breite Verfugungen typisch sind.
  • Er steigert die Atmungsfähigkeit der Verfugung.
  • Er verringert die Salpeterbildung bei den Fugen. 


ÄSTHETISCHE VORTEILE

  • Dank seiner Vielseitigkeit ermöglicht er unterschiedliche Endbearbeitungen, von den normalen mit Reliefstein bis hin zu denen mit Putz, bei denen die Verfugung eine vorherrschende Rolle spielt. 
  • Er verleiht der Fuge den rustikalen Charme alter natürlicher Mörtel sowohl bei großkörnigen als auch bei glätteren, feinkörnigen Endbearbeitungen.

ANWENDUNGSVORTEILE

  • Er reduziert die Arbeitszeiten
  • Er erleichtert die Fugenfüllung