Abitasistema: Verlegungsverfahren garantiert

Abitasistema
Verlegungsverfahren garantiert

ABITASISTEMA® Verlegungsverfahren garantiert von murogeopietra auf Wärmedämm-Verbundsystem zertifiziert nach ETAG 004 mit Dämmplatten in EPS, oder Kork, oder Mineralwolle.

Spezifische Hinweise für das Verfahren ABITASISTEMA®.
Die im Wärmedämm-Verbundsystem verwendeten Materialien und Verfahren müssen die ETAG 004 Zulassung einhalten.

Die Klebefläche der Dämmplatte muss, mittels geeignetes Klebers, mind. 60% verklebt werden. Auf der erhärteten Armierungsputzschichte muss keine Behandlung mit Grundierung/Primer oder Endbearbeitung anderer Art ausgeführt werden, vor mit der Verlegung von murogeopietra zu beginnen.

Die Verarbeitung erfolgt durch qualifizierziertes Personal gemäß den Verarbeitungsnormen und den Verarbeitungsrichtlinien (siehe hierfür das technische Handbuch von Geopietra®)

Die mechanische Befestigung des Dämmsystems erfolgt anhand der speziellen wärmeisolierenden System-Schraubdübel Geopietra TOP FIX. Die Dübel werden entsprechend der Dämmplattendicke in geeigneter Länge gewählt und müssen einen Ausdehnbereich in der Mauer von mindestens 25 mm und auf alle Fälle in Funktion der Unterlage aufweisen.

Die Verdübelung muss durch die Schicht des gefestigten Armierungsputzes und durch das in die noch frische Schicht des Klebers GEOCOLL eingebettete Stützgewebe gehen. Die mechanische Befestigung vom ABITASISTEMA erfolgt durch den Verleger der GEOPIETRA Verblendung.

Mechanische Befestigung

Auf der schon erhärteten armiereten Spachtelung, die auf dem Wärmedämmverbundsystem (zertifiziert nach ETAG004) verlegt wurde, werden die Dübellöcher für die mechanische Befestigung von abitasistema vorbereitet. Die Anordnung der Dübel folgt einem 40 cm breiten quadratischen Raster, was einer Anzahl von 6,37 Dübeln pro qm entspricht; im perimetralen Bereich (200 cm von der Gebäudekante) muss die Anzahl der Dübel auf 12,49 Dübel pro qm erhöht werden; diese Angaben sind richtungsweisend und sind nach der Norm 1991-1 zu überprüfen.

01. Verdübelungsschema

 

02. Bohrung Und Fräsung

Die Bohrung erfolgt mit einem 8 mm Bohrer bis in eine Tiefe von mindestens 10 mm über die Verankerungstiefe hinaus; die Bohrungen sind sorgfältig zu reinigen. Mit einer entsprechenden Fräse wird dann eine kreisförmige Vertiefung mit 16-18 mm Durchmesser ausgeführt, um anschließend die flächenbündige Verschraubung der Dübelplatte zu ermöglichen.

03. Erste Spachtelung Mit Kleber Geocoll

Auf den so vorbereiteten Boden mit glattem Spachtel eine ca. 2 mm dicke Schicht des Klebers GEOCOLL in geschmeidiger Konsistenz auftragen.

04. Markierung Der Dübellöcher

Auch wenn die bereits ausgefrästen Dübellöcher mit Kleber bedeckt werden, sind sie trotzdem sichtbar, dass sie eine Luftblase aufweisen, die mittels eine Bohrers vor der Verlegung von Georete gelocht und somit augenfällig wird.

05. Anbringen Von Stützgewebe Georete

Breitmaschige Stützgewebe aus Glasfaser GEORETE mit einer Stoßüberlappung von mindestens 10 cm einbetten.

06. Einstecken Der Dübel Geopietra Top Fix

Sofort die Dübel Geopietra Top Fix von Hand in die zuvor vorbereiteten Löcher einstecken.

07. Einschrauben Und Decken Der Dübel

mit einem Schrauber flächenbündig einschrauben. Dübel, die nicht richtig greifen, entfernen und ersetzen. Die Dübelstopfen einstecken, die zusammen mit den Dübeln Geopietra Top Fix geliefert werden.

08. Abschluss Der Stützspachtelung

Mit einer gleichmäßigen Fertigspachtelung das Gewebe und die Dübelköpfe vollständig bedecken. Insbesondere im Fall von trocken verlegten Verblendungen, bei denen die Fugen ohne Mörtel bleiben, muss sichergestellt werden, dass die Dübelköpfe vollständig in der Kleberspachtelung GEOCOLL eingebettet  ind, und gegebenenfalls Kleber hinzugefügt werden. Nach der Erhärtung ist die Wand für die Verlegung der Verblendung bereit.

Verlegung Murogeopietra

Um eine Verschmutzung der murogeopietra zu vermeiden, darf mit den Arbeiten an der Verblendung murogeopietra erst nach Abschluss der Verlegung des Wärmedämmverbundsystems begonnen werden. Die Verblendung mit murogeopietra kann auf alle Fälle frühestens 5-7 Tage nach fertiger Verlegung derDämmplatten vorgenommen werden.

Bereits wasserdichte Baudehnfugen sind auszusparen.

Die Verlegung der MUROGEOPIETRA Verblendung muss fachgerecht und unter genauer Einhaltung aller technischen Aspekte erfolgen, welche detailliert im GEOPIETRA Handbuch aufgeführt sind (jeder Lieferung beigelegt oder unter www.geopietra.it downloadbar).